Suiten II op. 53 und IV op. 55
Kay Johannsen an der Kern-Orgel der Frauenkirche Dresden
(Carus 83.251)
Neuerscheinung! Diese CD/SACD ist seit 1.8.2009 im Fachhandel erhältlich, außerdem zum Sonderpreis von 15 € am Infostand in der Stiftskirche Stuttgart (Öffnungszeiten Mo-Do 10-19 h und Fr+Sa 10-16 h)
Suite II op. 53: Lamento 06:48, Sicilienne 04:09, Hymne au soleil 05:29, Feux follets 04:55, Clair de lune 09:45, Toccata 04:10
Suite IV op.55: Aubade 03:38, Résignation 07:57, Cathédrales 08:33, Naiades 05:12, Gargouilles et chimères 07:15, Les cloches de Hinckley 07:48
Über das Projekt des Carus-Verlags (Gesamtausgabe aller Orgelwerke Viernes & Einspielung an der Frauenkirche) schrieben die Stuttgarter Nachrichten im August 2009: "Verschiedene Organisten teilen sich Viernes Orgelwerk. Kay Johannsen, der Stuttgarter Stiftskantor, als Dirigent und eben auch als Organist stilistisch vielseitig wie wenige und deshalb in jedem Klangidiom mit untrüglicher Eleganz, Konzentration und Transparenz bei der Sache, übernahm die 24 „Pièces de fantaisie“
Organ (Heft 3/2009)
Der Stuttgarter Organist und Stiftskantor Kay Johannsen jedenfalls - als diskografisch produktiver Bach-Interpret geschätzt - dürfte aufgrund seines historisch versierten Hintergrundes gewissermaßen die Idealbesetzung für dieses nicht unheikle Aufnahmeprojekt sein, leuchtet doch hinter den improvisatorisch motivierten Charakterstücken Viernes stets auch eine klare, satztechnisch fundierte Struktur hervor, was ja gerade deren kompositorische Stärke
ausmacht. Johannsen löst die Erwartungen an einen frischen Interpretationsansatz voll ein: Mit spieltechnischer Souveränität, feinen agogischen Details, dem Instrument angemessenen Tempi und Registrierungen schafft er eine verblüffend lichte Atmosphäre. Dadurch wirkt nichts spröde oder akademisch, sondern mal lyrisch, mal kraftvoll - oder gelegentlich, wie etwa bei den Fantômes, mit augenzwinkerndem Witz. So gelingt ihm eine wirklich überraschend unkonventionelle Darstellung der Fantasiestücke, die man den etablierten Einspielungen als entschlackte, „hellere" Alternative getrost zur Seite stellen kann.
Rondo (Oktober 2009)
"Wie wundersam bei Vierne das impressionistische Fluidum mit dem hier und da aufblitzenden sakralen Nimbus zusammenpasst, hatte Kay Johannsen bereits mit den beiden Pièces-Heften op. 51 und 54 unter Beweis gestellt. Zumal die Orgel der Dresdner Frauenkirche über eine Leichtigkeit in den mechanischen Darstellungsmöglichkeiten und über eine aus sich heraus leuchtende Dignität im Klang verfügt, die perfekt zu dieser Musiksprache Viernes passen. Auf diesem Niveau bewegt sich nun auch die Einspielung der Suiten II op. 53 und IV op. 55. Und so kann Johannsen den beruhigenden Strom von "Clair de lune" genauso sensibel und konzentriert entfalten, wie er in Viernes Reverenz an die Toccata-Großmeister Frescobaldi und Bach beherzt seine Bahnen zieht."
Stiftskirche Stuttgart
Kay Johannsen, Orgel
Katholische Kirche St. Chrysanthus und Daria, Haan
Kay Johannsen, Orgel
Stiftskirche Stuttgart
Anna Lucia Richter (Sopran), Marion Eckstein (Alt), Donat Havar (Tenor), Kresimir Strazanac (Bass),...
Evangelische Stadtkirche Nagold
Einweihungskonzert für die renovierte Orgel